Studie unter Fach- und Führungskräften: lieber mehr Gehalt oder mehr Sinn?

Herbert Lattermann

Für rund 9 von 10 Befragten muss die Arbeit zum Leben passen (88%). Nur 11 % der Befragten trennen den Job vom Rest des Lebens – ob beides zusammenpasst, ist für sie zweitrangig.

Familie und Job zu vereinbaren, ist fast allen wichtig (95 %). Besonders wichtig ist es natürlich für Verheiratete und Eltern (je 99%). Dabei wünschen sich acht von zehn Teilnehmern (82 %) mehr Zeit für Familie, Partner oder Freunde, und 39 % wünschen sich das sehr oft.

Flexible Arbeitszeiten für viele ein Muss

Besonderen Wert legen Fach- und Führungskräfte auf flexible Arbeitszeiten. Zwei von drei Befragten (64 %) würden nicht in einem Unternehmen arbeiten, das diese Option nicht anbietet. Bei denjenigen, die minderjährige Kinder haben, steigt dieser Prozentsatz auf 72 Prozent. Nur die Jüngeren bis 29 Jahre können sowohl mit flexiblen als auch mit festen Arbeitszeiten gut leben (jeweils 49 %).

Mehr Sinn oder mehr Geld?

Und schließlich die Gretchenfrage: Ist die Höhe des Gehaltes wichtiger ist als der Beitrag zum Gemeinwohl? Beides befürworten jeweils 42 Prozent. Erst wenn man die verschiedenen Altersgruppen betrachtet, ergibt sich ein differenzierteres Bild: Für eine knappe Mehrheit der über 50-jährigen (54 %) ist eine sinnvolle Tätigkeit wichtiger, während es bei den Jüngeren nur ein Drittel ist (32 %).

Auch zwischen den Geschlechtern ergeben sich in dieser Frage interessante Unterschiede: Bei jeder zweiten Frau steht die sinnvolle Tätigkeit im Vordergrund (51 %), während bei der Hälfte der Männer (49 %) das Gehalt ganz oben steht, lediglich 36 % eine sinnvolle Tätigkeit.

Mehr Informationen über diese Studie finden Sie hier: corporate.xing.com/deutsch/investor-relations/uebersicht/pressemitteilungen-detailansicht/article/pressemitteilungbrforsa-studie-zu-wuenschen-deu/339/9b88946096435bf424d055453c55f8c8/.

Fernuniverstität Hagen

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